Montag, 16. Dezember 2013
Wüstenweiberwonne am 15. Dezember 2013
Sechs Wochen nach der Sahara-Tour feiern sieben Wüstenweiber Wiedersehen bei Sylvia am See. Winterwonnen mit marokkanischer Suppe, Humus, Granatäpfeln, Datteln aus Tunesien und allerlei Erinnerungen...
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Wüstenliebe in Wort und Bild
Einladung zum Diavortrag am 14. Dezember in Neu-Ulm
„Ein
Paradies aus Nichts“
eine
Einstimmung in die Sahara
mit
Fotos, Klängen und Geschichten
der
Ulmer Journalistin und Reiseleiterin.
Wo
?
Im
Atelier von Christine
Söffing
Synästhesiewerkstatt
Augsburgerstr. 26 ½
89231 Neu-Ulm
Telefon: 0731 4036599
Synästhesiewerkstatt
Augsburgerstr. 26 ½
89231 Neu-Ulm
Telefon: 0731 4036599
Wann
?
Am
Samstag, den 14. Dezember um 19 Uhr
Eintritt
frei - Spende für Wasser und Wein
Anmeldung bei Anita oder Christine erwünscht
Anmeldung bei Anita oder Christine erwünscht
Unterwegs mit der Karawane geborgen am Lagerfeuer und
allein den Sternen ganz nah ! Anita Schlesak ist seit 2009
wüsteninfiziert und hat die Weite der tunesischen Sahara tausendfach
fotografiert. Zu ihren eindrücklichsten Wüstenbildern erzählt sie
Erlebnisse und Geschichten vom Zauber einer fast noch unberührten
Natur, wie geschaffen, um in die Stelle des Herzens einzutauchen.
Denn hier hat Gott alles Überflüssige entfernt...
www.wüstenliebe.de
Montag, 2. Dezember 2013
Unsere Reisende mit Zeichenblock
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Aus Wüstenzeichnungen |
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Aus Wüste 2013 |
Copyright Ingrid Harster, München
Hier geht's zur zeichnenden Wüstenfreundin!
.
Sonntag, 1. Dezember 2013
Wortreich der Wüstenliebe
Der
warme Wüstenwind
streicht
zärtlich übers Gesicht, umflattert vom Zipfel des Chechs, des 4
Meter langen Beduinenschleiers. Du spürst die Wärme der
Mittagssonne auf der Haut, sie hüllt dich ein wie ein Mantel aus
Licht. Durch die geschlossenen Lider blendet es rötlich...
Es
gibt nichts zu tun, nichts zu bedenken, nichts zu entscheiden.
Es
ist wie es ist.
Auf
einmal hörst
du das vertraute Knistern, Ästchen vom ausgedörrten alten Busch
knacken im mittäglichen Lagerfeuer.
Kehlige
Männerstimmen rufen zum Aufbruch, Kameltreiber schnalzen mit der
Zunge. Memchou – auf geht’s !
Du
sitzt sicher im Sattel. Vor dir ein Kamel, hinter dir ein Kamel, ein
Tier am anderen mit Seilen verbunden. Ganz langsam setzt sich die
Karawane in Bewegung, zieht in weiten Bögen über die hohen Dünen,
die Wellenkämme des Meeres aus Sand.
Wir
haben alle Zeit der Welt. Nur Himmelblau und Sand soweit das Auge
reicht. Es könnte ewig so weiter gehen -
bis
ans Ende der Zeit.
Von
der Einfachheit kosten
Ahmet, unser
kameltreibender Bäcker, schüttet Wasser aus dem leuchtend blauen
Kanister ins Mehl und streut die Salzkörner gekonnt dosiert aus der
praktischen Plastikflasche in die Schüssel. Mit seinen
Hirtenhänden knetet er die Teigkugel, bis er freihändig eine schöne
Scheibe daraus ziehen und formen kann. Wenn das Morgenfeuer genug
Holz vertilgt hat und die Kohlen glühen, legt er den Teig dazwischen
und bedeckt diesen einfachen Wüstenbackofen mit Sand.
Wenn sich nach etwa 15 Minuten erste kleine Luftspiralen im Sand
bilden, ist das „Hobsa“ fertig. Mit einem Stock schiebt Ahmet die
Kohlen zur Seite und spätestens, wenn er Asche und Kohlenreste mit
einem Tuch vom heißen Brot klopft, nehme ich die
rauchige Witterung auf und schlüpfe frischgebacken aus meinem vom
Morgentau durchtränkten Schlafsack.
Den warmen Geschmack
des krustigen Fladenbrotes schon auf der Zunge.
XSAR GHILANE
Zum ersten Mal erlebe ich
die Palmenoase im Herbst 2010 im Dunkel der Nacht. Nach 14stündiger
Anreise kommt unsere süddeutsche Reisegrupe todmüde in den Dünen
an. Die Beduinencrew empfängt uns am knisternden Lagerfeuer mit
einer Lammfleischsuppe, bevor wir uns unter Millionen Sternen auf
Matratzen betten und in warme Mumienschlafsäcke einkuscheln. Erst im
Morgengrauen höre und sehe ich, wie ein Dutzend Dromedare kauend und
wiederkäuend um unser Lager streift.
Xsar Ghilane wirkt mitten
in der tunesischen Sahara wie ein vom Rest der Welt vergessenes Dorf
unter Dattelpalmen, doch jedes Jahr kommen Tausende von Touristen
hierher, um ihre Wüstentour mit einem Bad in den schlammigen
Quellen, die von Cafés und Souvenirläden umzingelt sind, genüsslich
zu beenden. Oder um zu guter letzt noch einen Abstecher zu der
Burgruine mit ein paar legendären lateinischen Inschriften zu
machen. Vor unserer stillen Karawane und lange vor erlebnishungrigen
Italienern, Russen und Franzosen mit ihren schnellen Motorrädern,
Quads und Jeeps haben schon die Römer die Aussicht auf das Meer aus
rotem Sand genossen.
Anita
Schlesak
„Ein Paradies aus
Nichts" – Sehnsucht nach der Wüste - die Sahara erleben !
Wenn
der Wind den Kopf frei pustet,
Saharasand
– fein wie Puder – Sinne und Seele reinwäscht
und
die gespitzten Ohren der Stille lauschen...
Als
Ulmer Radiojournalistin und Lebenstänzerin baue ich Brücken
zwischen Menschen und Kulturen.
Seit
2009 vom Wüstenvirus infiziert begleite ich Menschen mit Fernweh in
die Weite der Wüste.
Denn
diese weglose Landschaft macht es uns leicht, in die Stille des
Herzens einzutauchen.
Sagen
doch die Beduinen, dass Gott aus der Wüste alles Überflüssige
entfernt hat !
0170
- 28 19 065
Sonntag, 10. November 2013
Nächste Tour – ganze zwei Wochen über Fasching !
Mit
der Karawane die Sahara erleben
1.-15. März 2014
Sonne, Himmelblau und
Wüstenweite
tanken.
Unsere Karawane in Ksar Ghilane |
Eintauchen in die Stille des Herzens -
dem Wesentlichen auf der Spur
Dem Fasching entfliehen und andere "Verrücktheiten" unternehmen:
mit Dromedaren die weglose Weite der Wüste erkunden, sicher geführt und lecker bekocht von den Beduinen aus Douz, unterm funkelnden Sternenzelt nächtigen und den Wind singen hören...
Kosten
1400 Euro (ohne Flug)
Rabatte siehe unter "PREISE"
Wahlweise ist auch nur die erste Ferienwoche möglich
Rabatte siehe unter "PREISE"
Wahlweise ist auch nur die erste Ferienwoche möglich
Details und Anmeldung per Mail oder Telefon
info@wuestenliebe.de
0170-28 19 065
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